Rückblick Tag des Friedhofs
Seit 2001 finden Veranstaltungen zum bundesweiten Tag des Friedhofs am jeweils dritten Wochenende im September statt.
Geführte Friedhofsrundgänge, Diskussionen zu friedhofsrelevanten Themen, Ausstellungen mit verschiedenen Schwerpunkten sowie kulturelle Veranstaltungen mit Musik und Literatur haben dabei immer ein Ziel: Die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum soll den Menschen wieder näher gebracht, der Umgang mit den Themen Tod und Trauer enttabuisiert werden.
Die Gestaltung dieses Tages liegt dabei in den Händen der einzelnen Städte. Vor Ort schließen sich Friedhofsgärtner, Bestatter, Steinmetze, Floristen, Friedhofsverwaltungen, Religionsgemeinschaften sowie Initiativen und Vereine zusammen, um ihre Ideen zum jeweiligen Tag des Friedhofs umzusetzen.
So wurde zum Beispiel im Ruhrgebiet im Jahr 2001 eine Posterserie realisiert, die in zwölf Stationen durch einfache, emotional berührende Strichzeichnungen den Lebensweg eines Menschen darstellten. Vom Start ins Leben, symbolisiert durch Geburt und Taufe, über das Erwachsenwerden, erste Verluste durch den Tod der Großeltern, Familiengründung und Altern bis hin zu Tod und Trauer zeigten die Poster den kompletten Lebenskreis.
In den folgenden Jahren informierten verschiedene Veranstaltungen zu den Themen "Bestattungskultur im Wandel der Zeit", "Bestattungskultur im internationalen Vergleich" oder "Änderung des Bestattungsgesetzes" die stets zahlreichen Besucher über aktuelle Entwicklungen rund um den Friedhof.
Außerdem bot die Präsenz aller am und um den Friedhof tätigen Gewerke und Institutionen bei den Aktionen zum Tag des Friedhofs die Möglichkeit, sich umfassend über Hilfestellungen und Angebote im Trauerfall zu informieren.